Am 15. März 2020 wählt Mering eine/n neue/n Bürgermeister*in und einen neuen Gemeinderat.
Wir Grüne sind uns sicher: „Mering kann mehr“. Deshalb wollen wir unsere lebenswerte Gemeinde Mering mitgestalten und weiterentwickeln. Hier ist unser Programm.
Unsere Bürgermeisterkandidatin Petra von Thienen können Sie auf ihrer eigenen Webseite näher kennenlernen.
Unsere Kandidatinnen und Kandidaten stellen wir Ihnen hier vor:
1 | Petra von Thienen | 57, Diplom-Biologin, Marketing-Managerin |
2 | Stefan Kratzer | 39, Fachlehrer Feuerwehrschule |
3 | Anita Schneider | 62, Einzelhandelskauffrau |
4 | Tobias Listl | 36, Denkmalpfleger, Bauforscher |
5 | Erika Gercke | 60, Diplompädagogin |
6 | Gjorgji Boskov | 54, Bauingenieur |
7 | Pia Strecker | 36, Patentanwaltsfachangestellte |
8 | Joachim Pagel | 49, Geschäftsführer |
9 | Yvonne Strecker | 43, Sozialpädagogin/Juristin |
10 | Michi Fleig | 62, Schreiner |
11 | Anke Boskova | 50, Steuerberaterin |
13 | Manuela Mayr | 61, kaufmännische Angestellte |
14 | Dr. Bernhard Konrad | 35, Softwareentwickler |
15 | Esther Obst-Kennedy | 71, Gymnasiallehrerin |
16 | Bernd Meyer | 79, Dipl.-Physiker/Rentner |
17 | Doris Gerlach | 74, Rentnerin |
18 | Hans Schneider | 69, Rentner |
19 | Dr. Isabella Konrad | 36, Softwareentwicklerin |
20 | Jörg Häberle | 58, Dipl. Ing. Holztechnik |
21 | Barbara Häberle | 59, Verwaltungsfachangestellte |
22 | Wolfgang Berlow | 63, Softwareentwickler/Rentner |
23 | Gudrun Kleele-Strecker | 63, Patentanwaltsfachangestellte/Rentnerin |
24 | Thorsten Speck | 44, IT-Manager |
57 Jahre. Diplom-Biologin und Marketing-Managerin. Verheiratet und 2 Kinder. Gemeinderätin seit 2014.

Listenplatz 1
Petra von Thienen
Mering ist meine Heimat und die meiner Familie geworden. Hier sind unsere Kinder aufgewachsen, hier findet unser privates Leben statt. Ich möchte diese Heimat erhalten und weiterentwickeln.
So wie meine Familie und ich suchen sich immer mehr Menschen Mering als den Platz für ihr Leben und das ihrer Familie aus. Der Ort wächst und wird weiter wachsen.
Die Entwicklung des Ortes darf man nicht dem Zufall, der Willkür Einzelner oder cleveren Investoren überlassen. Nur wenn wir das Gemeinwohl im Blick behalten und mit offenen Augen in die Zukunft schauen, wird die Gemeinde sich menschenfreundlich entwickeln können.
Menschenfreundlich heißt für mich:
- Ressourcen schonend nutzen, die Einzigartigkeit des Ortes erhalten und mit kreativen und innovativen Ideen weiterentwickeln.
- Für alle Bereiche der Gemeinde nachhaltige und umweltfreundliche Konzepte entwerfen, vor allem aber für die Baulandentwicklung, die Gewerbeförderung und die Entwicklung der Ortsmitte.
- Den Gestaltungswillen der Meringerinnen und Meringer und ihre Bereitschaft mitzuwirken, erkennen und nutzen. Hier leben viele Menschen, die vielfältige Kompetenzen besitzen und diese auch für ihren Ort einbringen möchten, genauso wie ich das getan habe. Gemeinsam können wir hier Lebensorte für alle schaffen. Diese Möglichkeit möchte ich den Menschen geben.
Mering muss sich, wie alle Gemeinden, den sich stetig verändernden Bedingungen anpassen. Dafür braucht es einen klaren Blick und den Willen zu agieren – für alle Bürger und für einen schönen, lebendigen Ort. Abwarten macht hilflos.
Ich will nicht abwarten, sondern möchte Mering voranbringen und das vorhandene Potenzial nutzen, am liebsten als Bürgermeisterin von Mering.
39 Jahre. Brandinspektor und Rettungsassistent. Ausbilder bei der Berufsfeuerwehr München. Imkerei und Freiwillige Feuerwehr Mering.

Listenplatz 2
Stefan Kratzer
Beruflich helfe ich Menschen und Tieren in Not, schütze die Natur und Sachwerte. Ich bin Feuerwehrmann, Rettungsassistent und Ausbilder. Meine Aufgabengebiete sind der abwehrende Brandschutz, Rettungs- und Notarztdienste und die Ausbildung der nächsten Berufsfeuerwehrgeneration.
Im Gemeinderat möchte ich mich besonders für folgende Themen einsetzen:
- Umweltschutz
- Kinder- und Familienpolitik
- Ehrenamt und Vereine
- Umsetzung unseres integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK)
Seit vielen Jahren bin ich in der Meringer Feuerwehr tätig und für die hiesige Ausbildung zuständig. Ich bin für die Meringer Bevölkerung und die umliegenden Gemeinden da, wenn es um das Thema Freiwillige Feuerwehr geht.
Meinen Ausgleich finde ich in der Imkerei, die mir sehr am Herzen liegt. Dadurch erlebe ich die Natur in all ihren Facetten und leiste einen wichtigen Beitrag für die Umwelt.
In allen Belangen agiere ich getreu meinem Motto: „Aufklärung betreiben, Verständnis schaffen und Verhältnismäßigkeit walten lassen“.
Nun möchte ich dies ausdehnen, und kandidiere für den Gemeinderat, um mich noch in weiteren Belangen für Merings Bürger einzusetzen und mit ihnen gemeinsam Mering zu gestalten.
Im Gemeinderat sind in der Regel viele unterschiedliche Meinungen vertreten. Das ist vom Grundsatz her gut. Doch wenn endlos diskutiert wird, ohne Ergebnisse und Lösungen zu präsentieren, lähmt das ein solches Gremium. Ich möchte künftig offen diskutieren und sinnvolle Kompromisse schließen. Nur so können wir bei den vielen drängenden Problemen, die das schnelle Wachstum unserer Gemeinde mit sich bringt, vorankommen.
62 Jahre. Einzelhandelskauffrau. Verheiratet. Ortssprecherin.

Listenplatz 3
Anita Schneider
Mering ist schön! Mering bietet alles, was man zu einem guten Leben braucht. Nahversorgung, Ärzte, Apotheken, Schulen, Erholung, Kultur, alles ist vor der Haustüre.
Was fehlt mir? Die Gewissheit, dass meine Eltern, meine Kinder, Enkel und Urenkel in Mering gut leben können und dafür werde ich mich einsetzen.
36 Jahre. Denkmalpfleger und Bauforscher. „Mering lebt durch Geschichte und Zukunft“

Listenplatz 4
Tobias Listl
Ich lebe seit einigen Jahre in der Marktgemeinde
Mering.
Mein politisches Engagement im Gemeinderat von Mering möchte ich auf meiner beruflichen Laufbahn aufbauen.
In meinem ersten beruflichen Leben habe ich mich sehr stark in dem sozialen Bereich eingearbeitet. Nach der Ausbildung zum Heilerziehungspfleger habe ich 10 Jahre in Kindergärten, Seniorenwohngruppen und Gruppen mit Menschen mit Behinderung gearbeitet. Diese intensiven Erfahrungen in den unterschiedlichen sozialen Bereichen haben mich geprägt und beeinflussen mein politisches Denken und Handeln nachhaltig. Im
Gemeinderat will ich mich aus diesem Grund generationenübergreifend für Ihre sozialen Anliegen und Themen einsetzen.
Vor nun mittlerweile 10 Jahren habe ich die Chance genutzt, meine Leidenschaft zum Beruf gemacht und Architektur und anschließend Denkmalpflege studiert. Nach einigen Jahren in Architektur- und Stadtplanungsbüros arbeite ich mittlerweile in diesem Bereich in der Lehre und Forschung an der Hochschule München.
In meiner Arbeit ist mir eine Kombination aus nachhaltigem Erhalt bestehender Gebäude sowie die respektvolle Planung von Neubauten im gewachsenen Ortsbild wichtig. Dafür möchte ich mich in der stetig wachsenden Marktgemeinde Mering politisch einsetzen.
Das Thema der Infrastruktur beeinflusst meinen Alltag sehr, weshalb ich mich auch in diesem Bereich engagieren möchte. Dies beginnt mit der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Fahrradwege, reicht über die Einzelhandels-, Dienstleistungs- und
Parkplatzsituation in Mering und endet bei der Gestaltung der Ortsentwicklung in unserer Marktgemeinde.
Durch ein wertschätzendes, konstruktives und nachhaltiges Miteinander kann sich eine lebendige und wachsende Gemeinde wie Mering in den Bereichen Soziales, Bildung, Freizeit sowie Wirtschaft und Ortsentwicklung zukunftsfähig weiterentwickeln. Dafür möchte ich mich einsetzen.
60 Jahre. Diplompädagogin. Schuldner- und Insolvenzberaterin. Verheiratet und eine Tochter. Parteifrei.

Listenplatz 5
Erika Gercke
Weil ich im Markt Mering beheimatet bin, möchte ich den Ort als lebendigen Lebensraum im schönen Wittelsbacher Land erhalten.
Insbesondere setze ich mich für eine verkehrsberuhigte Ortsmitte ein, in welcher die Menschen im Vordergrund stehen und nicht der Verkehr. Wichtig ist mir aber auch das Wohnen für alle; dabei denke ich z.B. an genossenschaftliches Mehrgenerationenwohnen.
54 Jahre. Bauingenieur. Selbstständig. Parteifrei.

Listenplatz 6
Gjorgji Boskov
Man muss sich dessen bewusst sein, in großer Demut, dass wir ein Teil der Schöpfung sind. Es geht darum, der Natur das, was wir ihr nehmen, auch wieder zurückzugeben. dafür setze ich mich ein.
36 Jahre. Patentanwaltsfachangestellte. Gemeinderätin seit 2014.

Listenplatz 7
Pia Strecker
In München geboren, bin ich in Mering aufgewachsen, hier in den Kindergarten und zur Schule gegangen. Ich freue mich, nach Aufenthalten in Erlangen und München wieder hier in Mering in der Nähe meiner Familie leben zu können.
Ich habe Mering als liebenswertes Zuhause erlebt und wünsche mir, dass die Gemeinde weiterhin lebenswert für alle bleibt. Ich setze mich daher für eine sinnvolle und nachhaltige Nutzung unserer Ressourcen ein.
Dies bedeutet für mich den schonenden Umgang mit Flächen, die Erhaltung unseres gewachsenen Innenorts, aber auch die Qualität und nachhaltige Nutzung unseres Grundwassers und die Erhaltung innerörtlicher Grünflächen nicht zuletzt im Hinblick auf den Hochwasserschutz.
Ich wünsche mir, den Markt Mering auch in Zukunft gemeinsam mit allen Bürgern als lebendigen Ort erfahren und gestalten zu dürfen.
49 Jahre. Geschäftsführer.

Listenplatz 8
Joachim Pagel
Mering war lange Zeit mehr als nur ein Ort, an den man einfach nur nach der Arbeit zurückkehrt. Das starke Wachstum an Wohnbebauung ging in den letzten Jahren nicht mit einem adäquaten Wachstum des örtlichen Gewerbes einher, Arbeitsplätze vor Ort sind rar, Gewerbesteuereinnahmen eher rückläufig. Auch deshalb fehlt oft das Geld, gemeindeeigene Räume für kulturelle und gesellschaftliche Aktivitäten zu erhalten bzw. bereitzustellen. Diese sind jedoch unverzichtbar für eine lebendige Ortsgemeinschaft sind, in der Alt- und Neubürger zusammenfinden.
Deshalb möchte ich vor allem die Ansiedlung geeigneten Gewerbes, aber auch Entwicklungsmöglichkeiten für bereits ortsansässige Betriebe fördern und neue Räume für die Pflege der Ortsgemeinschaft schaffen helfen.
43 Jahre. Dipl. Sozialpädagogin. Sozialarbeiterin (FH) und Juristin. Verheiratet und eine Tochter.

Listenplatz 9
Yvonne Strecker
Mein Name ist Yvonne Strecker, ich bin 43 Jahre alt. Von Beruf bin ich Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin (FH) und Juristin (in den letzten Zügen des Rechtsreferendariats).
Seit 12 Jahren lebe ich mit meinem Mann und unserer Tochter in Mering.
Meine Tätigkeit als Sozialarbeiterin im Krankenhaus hat mich sensibilisiert für die veränderten Wohnbedürfnisse älterer Menschen. Meine persönliche Situation als Mutter (leider ohne Großeltern um's Eck) hat mir in den letzten zehn Jahren die besonderen Anforderungen aufgezeigt, denen junge Familien gegenüberstehen.
Diese Erfahrungen sowie meine Überzeugung, dass wir nur mit einer klimaschonenden und nachhaltigen Stadtentwicklung unserer Verantwortung für die kommende Generation gerecht werden, haben mich dazu bewegt, für den Gemeinderat zu kandidieren.
Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Mering diese komplexen Anforderungen meistert um auch in Zukunft ein für alle Generationen attraktiver, weltoffener und l(i)ebenswerter Ort zu bleiben.
62 Jahre. Schreiner. Parteifrei.

Listenplatz 10
Michael Fleig
Seit 21 Jahren lebe und arbeite ich in Mering. Dadurch entstand der Wunsch, etwas für den Ort zu tun. Mering ist eine liebenswerte Gemeinde, die sich in den letzten Jahren stark entwickelt und verändert hat. Diese Veränderungen werden noch weitergehen und daher gilt es Lösungen zu finden, welche zum Wohle der Menschen, Familien und der Umwelt getroffen werden. Das ist mein Ansporn mit der grünen Liste im Gemeinderat konstruktive und positive Entscheidungen zu treffen.